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Montag, 2018-12-10

Sportstätten - effizient und erneuerbar

Machen Sie Ihre Sportstätten fit für eine energieeffiziente Zukunft!

Achtung: Sportstätten jetzt zum kostenlosen Energiecheck anmelden: Schicken Sie einfach ein kurzes mail mit Telefonnummer, wir kontaktieren Sie!

hammermueller(at)aee-now(dot)at

Fußballplätze, Sporthallen, Golfplätze, Tennisplätze oder Kletterhallen haben im Betrieb einen hohen Energiebedarf und daraus folgend hohe laufende Kosten und erhebliche Einwirkungen auf unsere Umwelt. Oft werden sie in Gemeinden als Energieverbraucher übersehen, doch für eine umfassende energetische Verbesserung Ihrer Gemeinde müssen die Sportstätten miteinbezogen werden.

Einsparungsmöglichkeiten sind die Beleuchtung, die Wärmebereitstellung und der Wärmeverbrauch in den Sportbetrieben sowie Förderungen.

Mit 45% des Stromverbrauchs stellt die Belüftung der Hallen und Nebenräume einen wesentlichen Faktor dar, der optimiert werden kann.

Die Beleuchtung macht 35% des gesamten Energieverbrauchs aus, hier gibt es Einsparpotenziale von bis zu 80%. Diese Einsparungen ergeben sich z.B. aus dem Tausch des gewählten Leuchtmittels oder einer Einführung eines Lichtmanagementsystems. Bei einer Flutlichtanlage mit 6 Strahlern und 350 Stunden Betrieb entsteht bei Verwendung von Metalldampfstrahlern ein Energieverbrauch von 6440 kWh im Jahr und CO2-Emissionen von 4025kg pro Jahr. Durch die Verwendung eines passenden Leuchtmittels können 70% der Energie in einem Jahr eingespart werden.

Die Beheizung des Rasens gewinnt in Österreich zunehmend an Bedeutung, besonders im Profi- und Semiprofibereich nehmen die Anforderungen, die Rasenflächen erfüllen müssen zu. Hier ist es sinnvoll, gleich zu Beginn erneuerbare Energiequellen als Standard zur Wärmebereitstellung zu etablieren. Wie Sie selbst Kosten und Emissionen reduzieren können und damit auch zum Vorbild für andere Sportstätten und Gemeinden werden können, erfahren Sie in der Infoveranstaltung am 12. Juni 2018 und bei einem im Anschluss buchbaren kostenlosen Vor-Ort Beratungsgespräch.

Ein weiteres Beispiel, wo großes Einsparpotenzial vorhanden ist, sind die Duschanlagen. Hier stellt die Variabilität des Verbrauchs eine große Herausforderung dar, der bisher meist mit überdimensionierten fossilen Heizkesseln begegnet wird.  

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima und Energiefonds gefördert.