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Freitag, 2017-09-22

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Vorträge auf der Mitteleuropäischen Biomassekonferenz:

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BiNe: Bidirektionale Einbindung von Gebäuden mit Wärmeerzeugern in Wärmenetze

Einleitung

Fernwärme- und Nahwärmenetze sind in Österreich weit verbreitet. Ebenso Gebäude mit Solaranlagen und Biomassefeuerungen. Auch brach liegende Abwärmepotentiale gewinnen für die Wärmeversorgung immer mehr an Bedeutung. Eine Verknüpfung dieser Systeme ist naheliegend, um auch in Zukunft eine energieeffiziente und wirtschaftliche Wärmeversorgung anbieten zu können.

Im Projekt „BiNe“ wurde die Möglichkeit, Wärme an beliebigen Punkten dezentral in ein Nahwärmenetz einzuspeisen, technisch und wirtschaftlich untersucht. Theoretisch kann durch eine intelligente Vernetzung von Wärmeproduzenten und -konsumenten der regionale Primärenergieeinsatz reduziert werden, und es können sich wirtschaftliche Vorteile für alle Netzteilnehmer ergeben. Dies zeigen die Projektergebnisse.

Stand der Technik

In der jüngeren Vergangenheit sind in Österreich zahlreiche Nah- und Fernwärmenetze in Betrieb genommen worden. Meist handelt es sich dabei um von einer oder einigen wenigen zentralen Wärmequellen versorgte Verbrauchernetze. Die Endabnehmerpreise liegen bei solchen Netzen typischer Weise nicht wesentlich unterhalb der Bereitstellungspreise von Wärme erzeugt durch fossile Energieträger (Erdgas, Heizöl) oder Wärmepumpen.

Projektidee war daher, die intelligente Integration von Gebäuden mit Wärmeerzeugen in Wärmenetze. Durch eine intelligente Gestaltung eines Wärmenetzes und speziell durch Erweiterung des Spektrums an möglichen Wärmequellen, sowohl die Energieeffizienz der Wärmebereitstellung zu verbessern als auch die Kosten der Wärmebereitstellung, und damit die Endverbraucherpreise, senken zu können. Mit Erweiterung des Spektrums an möglichen Wärmequellen ist auch eine Nutzung von lokal anfallender Überschusswärme gemeint.

Beteiligte Projektpartner

  • AEE NÖ-Wien
  • Bioenergy 2020+>
  • BOKU Wien – Institut für Verfahrens- und Energietechnik>
  • Büro für Erneuerbare Energie Ing. Riebenbauer>
  • Österreichischer Biomasseverband
  • Pink Speichertechnik>
  • S.O.L.I.D. Gesellschaft für Solarinstallation und Design GmbH>
  • TU Wien Institut für Verfahrenstechnik

 

 

Ergebnis:

Die technischen Ergebnisse des Projektes im Detail finden sich in der Brochure in Kurzform bzw. im Langbericht in der Langfassung. (siehe unten)

Nächster Schritt Umsetzung:

Das solare Prosumermodell wird sich als erstes in Mikronetzen durchsetzen können, da hier, wie bereits erwähnt, die technischen Voraussetzungen besser sind. Auch die Unternehmens- und Eigentümerstrukturen sprechen dafür.

Bei klassischen Fernwärmenetzen hingegen sind kurzfristig vor allem Netzerweiterungen attraktive Szenarien für die Einbindung von dezentralen Einspeisern.