You are here: Forschung & Wissen / BIOSOLARWärme
Freitag, 2017-09-22

BIOSOLARWärme

 

Solarwärme in unserer Landwirtschaft

Mit großen Solaranlagen Geld und Ressourcen sparen

Dazu bietet die AEE im November 2017 in Kooperation mit den Landwirtschaftskammern folgende Informationstage mit angeschlossenen Gratisberatungen vor Ort an.

in St. Pölten am 24.11.2017

in Eisenstadt am 14.11.2017 und

in Graz am 20.11.2017

Detaildaten in den beiliegenden Einladungen

Einige Studien und erste Pilotprojekte belegen, dass Solarwärme insbesondere im Food - Bereich eine auch wirtschaftlich sehr interessante Wärmequelle im Produktionsbereich ist. Trotz verschiedener Förderprogramme verbreitet sich dieses zielgruppenspezifisch relativ neue Wissen nur schleppend. Unser Projekt dient daher der Verbreitung dieser Informationen.

Ganz konkret wird die Anwendbarkeit von Solarwärme von unserem technischen Leiter Ing. Andreas Reiter in regionalen Informationsveranstaltungen in Eisenstadt, Graz und St. Pölten in Kooperation mit den Landwirtschaftskammern aufgezeigt. Die in den Folgemonaten kostenlos angebotenen insgesamt 20  Vor- Ort Beratungen für landwirtschaftliche Betriebe, die in Klima- und Energiemodellregionen angesiedelt sind, ermöglichen die rasche Überprüfbarkeit der eigenen Nutzungsmöglichkeiten von Solarwärme.

Insbesondere wenden wir uns im Projekt an die Zielgruppen Obst- und Weinbau, sowie Geflügelzucht - Betriebe, und an Gärtnereien.

Da Solarwärme unser ökologisch absolut bestes Wärmesystem ist, werden wir die aktuellsten qualifizierten Informationen über Erfahrungen und Vorteile der Nutzung von Solarwärme rasch für all jene zur Verfügung stellen, die z.B. gerade ihre Betriebe modernisieren. Viele KEMS wie Krems, Rechnitz, Wein- und Thermenregion Südoststeiermark, 10 vor Wien oder Baden sind richtige Weinbauzentren.

Folgende potenzielle Anwendungen sind in diesen Sektoren detektiert:

1. Warmwasserverbräuche für Obstbetriebe

Die Vorbereitung und die Abfüllung der verarbeiteten Obsternte fallen in eine Jahreszeit mit hohem Solarstrahlungspotential, in der große Mengen an Wärme emissionsfrei und kostenlos erzeugt werden können.

2. Geflügelzucht

Die in diesem Landwirtschaftszweig benötigten großen Hallen können – wo nötig - sowohl in der Übergangszeit, als auch im Winter bis zu 100% durch große Solarwärmeanlagen mittels Bauteilaktivierung geheizt bzw. temperiert werden, auch interessant für die Kükenaufzucht.

3. Gärtnereien mit Gewächshäusern

Diese können ihren enormen Energieverbrauch wirtschaftlich mit Solarwärme abdecken. Durch die niedrigen Rücklauftemperaturen und die großen vorhandenen Pufferspeicher kann Solarwärme Energieerträge bis zu 700kWh/m²a in das System einspeisen. Das ist etwa doppelt so viel Ertrag wie Solarwärme in anderen Systemen bisher bringt.

In diesem Projekt wird die Anwendbarkeit von Solarwärme durch regionale Informationsveranstaltungen, vorzugsweise in Kooperation mit den Landwirtschaftskammern, aufgezeigt. Die parallel kostenlos angebotenen insgesamt 20  Vor- Ort Beratungen für landwirtschaftliche Betriebe, die in Klima- und Energiemodellregionen angesiedelt sind, ermöglichen die rasche Überprüfbarkeit der eigenen Nutzungsmöglichkeiten von Solarwärme.

Das Leitprojekt BIOSOLARWärme bietet allen KEMs, die Obst – und Weinbaubetriebe, Geflügelzucht sowie Gärtnereien in ihrer Region haben, über die regionalen Infoveranstaltungen hinaus auf Wunsch kostenlose Vor- Ort Beratungen für die Betriebe.

 

Weitere Informationen:

Doris Hammermüller
hammermueller(at)aee-now(dot)at

+43 676 6202 456

Das Projekt wird finanziert durch Klima- und Energiemodellregionen und den klima+energie fonds.