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Mittwoch, 2019-08-21

Energieversorgung für Gemeinden Pflicht oder Kür

Die AEE Sommerklausur in Obergrafendorf war der Anlass für ein „Kamingespräch“ mit den RegionalpolitikerInnen aus dem Pielachtal. 8 VertreterInnen aus den angesprochenen Gemeinden diskutierten einen Abend lang mit dem Vorstand und den MitarbeiterInnen der AEE NÖ Wien über ihre Wünsche und Vorstellungen Energieprojekte in den Gemeinden umzusetzen.

Vorhaben wie die Errichtung von Wasserkraftwerken, die gemeindeinterne Verwendung des lokal erzeugten Stromes und die Schwierigkeit die Bevölkerung umfassend einzubeziehen wurden diskutiert.

Dabei stellte sich heraus, dass die Probleme bei der Umsetzung nicht in der Technik liegen. Der mehrmals angesprochene Förderdschungel wird nur begrenzt als Hilfestellung erlebt. Die einfache Auswahl z.B. eines passenden LED Systems für öffentliche Beleuchtung sollte nicht in jeder Gemeinde neu von Null weg erledigt werden. Das ist nicht nur ineffizient. Die meisten VertreterInnen können auch nicht in jedem Bereich der Beschaffung das nötige know how haben.

„Auffallend war, dass die GemeindevertreterInnen in vielen Projekten an politische und juristische Grenzen stoßen“ zeigt sich die Geschäftsführerin der AEE Doris Hammermüller überrascht. „Das Engagement dieser GemeindepolitikerInenn ist enorm. Sie engagieren sich oft ein Jahr oder länger ehrenamtlich in einem Projekt um am Schluss ohne oder fast ohne dem angestrebten Ergebnis dastehen, weil in der Verwaltung irgend etwas nicht geht“.

Das neue NÖ Energieeffizienzgesetz wird die Gemeinden in den nächsten Jahren weiter fordern vorrangig ihre Gemeindegebäude zu sanieren. Einig waren sich die VertreterInnen auch, dass ein verstärkter Austausch und gegebenenfalls Arbeitsteilung bei der Bearbeitung des Themas Energie hilfreich sein wird.

Montag, 2012-08-27 00:00 Alter: 7 Years